Gojko Mitic wurde am 13.Juni 1940 in Strojkovce (Jugoslawien) geboren. Er hatte eine glückliche Kindheit. Zusammen mit seinem Bruder Dragan verbrachte er sehr viel Zeit bei seiner Großmutter. Sie hatte einen entscheidenden Einfluss auf seine Entwicklung. Ihre eindrucksvolle Warnung vor Alkohol und Nikotin wirkt bis heute.
Nach der Grundschule und dem Gymnasium studierte er Sport, denn er wollte Sportlehrer werden. Sein erstes Geld verdiente er als Skilehrer. Anfang der 60er Jahre fing er an, bei Sandalenfilmen als Nebendarsteller und Stuntman mitzuspielen. Bei Lanzelot durfte er sogar als Double für den Hauptdarsteller Cornel Wilde agieren.
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1963 wurde Gojko für die Karl-May-Filme entdeckt und spielte immer größer werdende Rollen. Als die damalige DDR bemerkte, wie gut Indianerfilme bei den Menschen ankamen, stieg auch die DEFA in das Genre ein. Ein Darsteller für die Rolle des Indianers ist auch schnell gefunden: Gojko Mitic.
Da er ein Perfektionist ist, nahm er bald Schauspielunterricht. Er zog nach Berlin und seine Karriere als Chefindianer der DEFA war nicht mehr aufzuhalten. In rund einem Dutzend DDR-Indianerfilmen verkörperte Gojko sowohl erdichtete als auch historische Häuptlinge. |
| Er drehte aber nicht nur Kinofilme, sondern arbeitete auch viel für das Fernsehen. 1977 und 79 machte er das, was zu dieser Zeit viele Schauspieler und Sportler machten: Er nahm verschiedene Platten auf (z.B. "Ein Mann kann viel erzählen") Ab 1975 spielt er in Thale im Freilichttheater. Dort fängt er auch an, Regie zu führen.
Seit 1992 spielt er nun mit sehr viel Erfolg den Winnetou auf der Freilichtbühne in Bad Segeberg. Aber auch Fernseh- und Kinofilme gehören zu seiner Arbeit.
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© Agentur Astrid Rahn
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Seit 1993 ist Gojko Mitic auch Schirmherr der kleinsten Karl-May-Spiele in Deutschland, nämlich der "Spielgemeinschaft Gojko Mitic e.V." in Bischofswerda, die ausschließlich von Kinderdarstellern bestritten werden. Trotz seines immer vollen Terminplans nimmt er seine Aufgabe dort mit Freude wahr und die Kinder liegen ihm merklich am Herzen.
Mehr über sein Schaffen gibt es auf den folgenden Seiten. Ebenso könnt Ihr jede Menge Fotos von ihm sehen.
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