Tecumseh (1972) - Inhalt

Anfang des 19.Jhdts in Nordamerika. Der gewaltsamen Vertreibung der Indianer haben die Weißen ein neues Mittel hinzugefügt. Sie handeln ihnen ihr Land mit Kaufverträgen ab und drängen sie dadurch immer mehr in die unfruchtbaren Westgebiete. Gouverneur Harrison von Indiana ist der gierigste. Um ihm das Handwerk zu legen, versucht der Shawnee-Häuptling Tecumseh, die Indianer zu vereinen. Es gelint ihm, einen Stammesbund zu gründen, der das Indianerland zu unverkäuflichen Gemeineigentum erklärt. Häuptlinge, die dennoch verkaufen, werden getötet. Harrison überfällt 1811 den Hauptsitz der Anhänger Tecumsehs. Die Überlebenden fliehen nach Kanada und schließen sich dort den Engländern an, die mit Amerika im Krieg liegen, dem sogenannten zweiten Unabhängigkeitskieg.

Die Indianer, Tecumseh in der Uniform eines Brigadegenerals, werden aber von den unterlegenen Engländern im Stich gelassen und in einer Schlacht von den Amerikanern geschlagen. Auch Tecumseh fällt.

(F.-B. Habel, "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme")